Verena Fiur

Staatlich anerkannte Heilpädagogin / Anti-Aggressivitäts® (AAT®) /Coolnesstrainerin® (CT®) / Trainerin für Konfliktbearbeitung in Jugendhilfe und Schule

Bereits als Erzieherin suchte ich die Herausforderung mit Menschen zu arbeiten, die einem besonderen Erziehungs- und Förderungsbedarf, einer „spezialisierte Pädagogik" bedürfen. So habe ich mich 1996 entschlossen, Heilpädagogin zu werden.

Nach meinem Abschluss an der Fachakademie für Heilpädagogik in Regensburg, war ich von 1998 - Anfang 2016 im stationären Kinder- und Jugendhilfebereich tätig. Die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, deren Personalisation und Sozialisation unter erschwerten Bedingungen erfolgt, hat meinen beruflichen Werdegang geprägt. Mit den „Schwierigsten" zu arbeiten und in einer ganzheitlichen Betrachtung den Menschen zu verstehen und an Prozessen teilhaben zu können, spiegelt das heilpädagogische Menschenbild und meine berufliche Leidenschaft.

2009 folgte dann die Firmengründung von schlicht-weg - Konfrontative Pädagogik (www.schlicht-weg.com). In unseren Seminaren vermitteln wir Wissen und Wege, die beruflichen Herausforderungen mit aggressiven und gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen zu meistern.

Seit 2016 bin ich bei EMPOWER - Institut für soziales Lernen und Gewaltprävention (www.empower-regensburg.de) tätig.

 

 

Norbert Menzinger

Staatlich anerkannter Heilpädagoge / Systemischer Familientherapeut / Säuglings-Kinder- und Jugendtherapeut / Systemischer Psychotherapeut

Als ich mich zwischen 1996 und 1998 in Regensburg zum Heilpädagogen weiterbildete, war eine der eindrücklichsten Lehrveranstaltungen ein Seminar mit Gerd Müller vom Münchner Familienkolleg. Obgleich ich zunächst den Namen mit des „Bombers der Nation" (alle nach mir geborenen bitte Googeln!) verband, erlebte ich einen unglaublich sympathischen und kompetenten Vortragenden, der uns die Grundlagen der Familientherapie näher brachte.

Anfang Februar 2000 verzog ich in das schöne Tirol; nein, nicht der Berge wegen, sondern aus beruflichen Gründen. Fünf Jahre waren geplant, im zwanzigsten befinde ich mich mittlerweile.

Da die Gesetzeslage bzgl. der Ausübung der Psychotherapie wesentlich liberaler als in Deutschland ist, verwendete ich sieben Jahre nebenberuflich damit, mich zum Systemischen Familientherapeuten weiterzubilden – mit Eintrag in die österreichische Psychotherapeutenliste!

Ich arbeite hauptsächlich im Angestelltenverhältnis mit psychisch und seelisch beeinträchtigten Menschen. In freier Praxis bereichern dann noch Kinder und Jugendliche meine Arbeit.

 

Ich denke, dass mir meine Ausbildung zum Heilpädagogen vieles leichter macht im Verständnis und Verstehen meiner Klienten. Insbesondere auch das Fach „Spielbehandlung", vulgo „Spieltheorie" und Sensorische Integration waren und sind dabei sehr nützlich.

 

Was ich sehr bedaure, ist die ärgerliche Tatsache für alle heilpädagogischen KollegInnen, dass die Ausbildung immer noch nicht eine Aufwertung zum akademischen Grad des Bachelor bekommen hat. Wäre dies nämlich der Fall gewesen, hätte ich meine Abschlussarbeit ohne großartige Anstrengungen zur Masterarbeit erweitern können. Denn: Titel sind in Österreich unglaublich wichtig!

 

Nachsatz: Säuglings-Kinder-und Jugendtherapeut darf ich mich mittlerweile auch offiziell nennen. Wobei: Psychotherapie mit Säuglingen? Dann doch die Eltern!