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Kanufahren in Distanz

 

"Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr", Martin Luther.

Kanufahren in Distanz

Die Menschen mit Unterstützungsbedarf benötigen auch in Zeiten der physischen Distanz die Möglichkeit, ihre Kräfte, Emotionen und ihre Stärken in gute Kanäle zu bringen. Heilpädagogen sind dafür ausgebildet, hier die richtigen Angebote und Förderungen herauszufinden und anzubieten. Erlebnispädagogisches Kanufahren bringt den Menschen direkt in die Natur. Nur noch ein 1m schmales und  5 m langes Kanu sorgt dafür, nicht im Wasser zu schwimmen, sondern auf dem Wasser zugleiten.

Wer sitzt hinten und steuert das Boot? Wer will etwas Neues ausprobieren? Wer darf der Steuermann sein, oder wird die Verantwortung einfach jemandem zugeschoben? In welchem Ton spricht man miteinander, welche Gesten werden benutzt?

Erlebnispädagogik ist auf der Suche nach Transferlernen: „Verhältst du dich im Alltag ähnlich wie jetzt?" Über Reflexion des eigenen und des Verhalten der anderen kann Verhalten geändert werden und neue Rollen im Team erprobt werden.

Kanufahren ermöglicht zudem tiefe Naturerfahrung. Tiere brüten am Ufer, Amphibien verstecken sich, Fische huschen vorbei. „Je tiefer man die Schöpfung erkennt, umso größere Wunder entdeckt man in ihr", Martin Luther.

Foto: P. Alberter, Text: P. Werner