bullet1Verhaltensgestörtenpädagogik

 

Die Verhaltensgestörtenpädagogik ist ein Theoriefach im Rahmen der speziellen Heilpädagogik. Das Fach umfasst 40 Unterrichtsstunden. Leistungsnachweise sind in Form von Referaten möglich.

Heilpädagogen arbeiten besonders im Bereich der Erziehungshilfe mit "schwierigen" Kindern und Jugendlichen. Viele Einrichtungen der Jugendhilfe kennzeichnen sich mit dem Anspruch heilpädagogisch zu arbeiten. Oft zeigen auch Kinder und Jugendliche in der Behindertenhilfe und in der beruflichen Rehabilitation über ihre primäre Problematik hinaus Auffälligkeiten in ihrem Verhalten. Von daher gehört die Kenntnis von Verhaltensstörungen, deren Genese, der Erscheinungsbilder und Behandlungs-formen zum grundlegenden Wissen ausgebildeter Heilpädagogen. Die Veranstaltung versucht theoretisches Wissen mit Erfahrungen aus der Praxis in Verbindung zu bringen.

Inhalte:

Zentrale Inhalte der Verhaltensgestörtenpädagogik sind:

  • Der gesellschaftliche Kontext zum Verhaltensgestörtenbegriff
  • Definition des Begriffs Verhaltensstörung
  • Die aktuelle Klassifizierung expansiver Störungen
  • Aggression
  • Hyperaktivität
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Angststörungen
  • Entstehungswissen zu den einzelnen Störungen
  • Effektive Behandlungsansätze

Literatur:

Hillenbrand, C. (1999). Einführung in die Verhaltensgestörtenpädagogik. München Basel: Reinhardt.
Redl, F. (1987). Erziehung schwieriger Kinder. München: Piper.
Redl, F. / Wineman, D. (1986). Kinder, die hassen. München: Piper.

 

Dozent:

Xaver Waitzhofer

Xaver Waitzhofer ,

Dipl.-Päd.

seit 2009 an der Fachakademie tätig

 

 

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Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 18.11.2009

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