bullet1Übungen

 

An der Fachakademie für Heilpädagogik werden folgende Übungen unterrichtet:

 

Die Übungen sind unterteilt in allgemeine und spezielle Übungen. Die Teilnahme an den allgemeinen Übungen ist verpflichtend; die speziellen Übungen gehören zu den Wahlpflichtfächern, aus denen der/die Studierende eine bestimmte Anzahl von Bereichen belegen muss.

Laut Lehrplan für die Fachakademien für Heilpädagogik in Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus (2001, S. 71 ff) bestehen für die allgemeinen und speziellen Übungen die folgenden Zielformulierungen und Aufgabenbereiche, an der sich die Unterrichtsgestaltung orientiert:

Zieldimensionen heilpädagogischen Handelns

Das Angebot von Übungen zu Konzepten und Methoden heilpädagogischen Handelns soll die Studierenden befähigen, Menschen aller Lebensstufen, die dauerhaft oder vorübergehend in ihrem Lernen, den motorischen, sensorisch-perzeptiven, kognitiven und emotionalen Fähigkeiten und Möglichkeiten beeinträchtigt sind, durch den Aufbau und die Gestaltung förderlicher Beziehungen zu erziehen, zu bilden, zu beraten und zu begleiten.

Die jeweils spezifischen Zielsetzungen sind auf die Entwicklung autonomen Handelns in personaler und sozialer Integration der betroffenen Menschen gerichtet. Personale Integration bezieht sich auf die Identität, das Selbstkonzept, die Selbstentfaltung und Selbstwirksamkeit.

Die soziale Integration beinhaltet die Teilhabe am Umfeld, die durch Selbstaktualisierung, entsprechende Vorbereitung der Umgebung, Unterstützung der Ressourcen und Begleitung in der Realisierung erfolgen soll.

Bei der Verwirklichung dieser Zieldimensionen ergeben sich Aufgaben auf unterschiedlichen Ebenen.

 

Aufgabenbereiche heilpädagogischen Handelns

Heilpädagogisches Handeln geschieht grundsätzlich auf der Basis der Beziehungsgestaltung und der dialogischen Haltung. Dabei werden unterschiedliche pädagogische Arbeitsweisen im Sinne der Persönlichkeitsbildung und Sozialisation integriert und angewandt. Die verschiedenen Aufgaben der heilpädagogischen Tätigkeit erstrecken sich auf folgende Bereiche:

  • entwicklungs- und lebenslaufbezogene Aufgaben (Verstehen und Erkennen, Fördern, Bilden, Erziehen, Begleiten und Pflegen)
  • methodenbezogene Aufgaben (Unterrichten, Beraten, Anleiten, Organisieren und Leiten)
  • sinn- und zweckbezogene Aufgaben (Sinnfindung, Ziele des pädagogischen Handelns, Prävention, Rehabilitation, soziale Eingliederung)
  • sozialökologische Aufgaben (Kooperation mit den Eltern, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Einflussnahme auf die Rahmenbedingungen, Reflexion der eigenen Professionalität).
  • In den folgenden Lerngebieten werden die übergreifenden Zielsetzungen beschrieben.
    Voraussetzung für den Aufbau einer tragfähigen heilpädagogischen Kompetenz der Studierenden ist die Bereitschaft, nicht nur kognitiv zu lernen, sondern bei sich selbst Veränderungsprozesse zu suchen und zuzulassen. Deshalb setzt der Erwerb der heilpädagogischen Kompetenzen (im fachpraktischen Unterricht und in der Fachpraxis) eine kontinuierliche Reflexion während der Ausbildung und für die zukünftige Professionalität voraus.
    Zwischen der persönlichen Lernbereitschaft und der Reflexionstätigkeit und den verschiedenen Kompetenzen methodischen Handelns bestehen Wirkungszusammenhänge, die das nachfolgende Schema verdeutlicht.

 

 

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Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 14.07.2009