bullet1Soziologie

 

Dieses Fach wird an der Fachakademie als Theorie unterrichtet.

Der Leistungsnachweis wird in der Regel in Form einer Klausur erbracht.

Inhalte:

1. Einführung in die soziologische Denkweise

  • anhand eines Beispiels
  • Mikro- und Makrosoziologie

2. Sozialstrukturanalyse / Soziale Ungleichheit

2.1. Verschiedene Ansätze sozialer Ungleichheit

  • Soziale Schicht
  • Soziale Benachteiligung
  • Soziale Randgruppen
  • Soziale Lage, soziales Milieu (Hradil)
  • Schicht und Behinderung
  • Heilpädagogische Konsequenzen

3. Sozialisation

3.1. verschiedene Ansätze
  • Funktionalistischer Ansatz
  • Ansatz des Symbolischen Interaktionismus
  • Allgemeine Definition

3.2. Sozialisationsmodelle:

  • Mehrebenenmodell
  • Modell von Hurrelmann
  • Exkurs: Sozialisation und Sprache

3.3. Familiale Sozialisation

  • Schulische Sozialisation
  • Berufliche Sozialisation
  • Jugendarbeitslosigkeit
  • Geschlechtsspezifische Sozialisation
  • Sozialisation im Jugendalter

3.4 Sozialisationsbedingungen im 21. Jahrhundert:

  • Medien
  • Soziostrukturelle Bedingungen:
  • Veränderte Erziehungsvorstellungen
  • Verinselung der Kindheit, räumliche und zeitliche Lebensbedingungen
  • Spielen und Spielzeug
  • Medien
  • Elternschaft und Kindheit (Elisabeth Beck-Gernsheim)

4. Soziale Rolle

  • Funktionalismus
  • Symbolischer Interaktionismus
  • Rollenkonflikte und deren Lösungen
  • Rollenabweichungen:
    • Eltern-Kind-Beziehungen, z.B. Pflegekinder, bikulturelle Systeme,
    • Soziale Rolle und geistige Behinderung (Holtz)

5. Stigma-Ansatz

  • Paradigmenwechsel
  • Ansatz nach Goffmann
  • Stigma-Identitäts-These nach Cloerkes

6. Abweichendes Verhalten

Jugendkriminalität im Licht von:

  • Sozialisationstheorie
  • Stigma-Ansatz
  • Primäre und sekundäre Devianz (Quensel)
  • Anomietheorie
  • Subkulturtheorie

7. Risiko- und Resilienzfaktoren

  • Soziale Risikofaktoren im Lebenslauf: Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter
  • Soziale Schutzfaktoren:
    • Soziales Netzwerk
    • Soziale Unterstützung

8. Methoden der Soziologie

Soziogramm


Lernziel:

Die Studierenden ordnen Verhaltensweisen nach soziologischen Gesichtspunkten ein. Die Sichtweise einzelner Störungen und Abweichungen wird um soziologisch relevante Aspekte erweitert, makro- und mikrosoziologische Einflüsse in die Faktorenanalyse mit einbezogen.


Literatur:

Beck, Ulrich, Die Risikogesellschaft. Frankfurt/M. 1986
Beck-Gernsheim, Elisabeth, Das ganz normale Chaos der Liebe. Frankfurt/M. 1990
Brusten, M., Hohmeier, J. (Hrsg), Stigmatisierung. Neuwied und Darmstadt, 1975
Hurrelmann, Klaus, Einführung in die Sozialisationstheorie.Weinheim und Basel,1998
Hurrelmann, Klaus, Sozialisation und Gesundheit. Weinheim und München 1988
Kobi, Emil E., Grundfragen der Heilpädagogik, Stuttgart 1988
Rohrmann, Tim, Echte Kerle. Jungen und ihre Helden, Reinbek b. Hamburg, 2001
Schnack, Dieter, Neutzling, Reiner, Kleine Helden in Not, Reinbek b. Hamburg 1990
Speck, Otto, Chaos und Autonomie in der Erziehung, München 1997
Thimm, W., Leben in Nachbarschaften, Freiburg i. Br. 1994


Interessante Internetseiten:

www.behinderte-pfarrer.de
www.stephan-barth.de gute Arbeit zum Thema Soziale Unterstützung

 

Dozentin:

Petra Werner

Petra Werner,

Diplom-Pädagogin

seit 1994 an der Fachakademie tätig

 
 

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Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 02.09.2004.