bullet1Religionspädagogik

 

 

Dieses Fach wird an der Fachakademie als spezielle Übung unterrichtet. Es umfasst 2 Jahreswochen-Stunden (80 Unterrichtsstunden). Im Vollzeitkurs sind diese über 2 Jahre, in der Teilzeitausbildung über 4 Jahre verteilt . Es wird ein einführendes Grundlagenseminar an einem Wochenende angeboten, sowie blockförmiger Unterricht.

"Wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen" (Psalm1) - so können wir wachsen und Frucht bringen, wenn wir unser Leben an tiefere Kraftquellen anbinden.

Das Wort "Religio" meint diese Rückführung hin zu unseren Wurzeln. Sie geben uns Stand in den Anforderungen des Alltags.

 

Themenübersicht:

Von seiner Thematik her orientiert sich das Fach Religionspädagogik am christlichen Menschen- und Gottesbild. Es greift auf 4 Säulen in der Glaubensvermittlung zurück: "Symbole, Geschichten, Rituale und personale Beziehung".

Schwerpunktmäßig werden Inhalte aus dem bayerischen Lehrplan erarbeitet.
Die Themen sind in der Regel ökumenisch ausgerichtet. In einigen Bereichen erfolgt eine konfessionelle Differenzierung.

Der Unterricht setzt Interesse und Offenheit der Studierenden voraus, sich mit dem christlichen Glauben ganzheitlich zu befassen. Es geht darum, den Glauben als existentielle Hilfe im eigenen Leben zu erfahren und zu vermitteln.

 

Ein Leistungsnachweis in Form einer Übung kann erbracht werden.

Angestrebt ist ferner die Möglichkeit, eine kirchliche Beauftragung für die Erteilung von katholischem bzw. evangelischen Religionsunterricht an Förderschulen zur individuellen Lebensbewältigung zu erlangen. Diese konnte erstmals einer Absolventin im Herbst 2004 erteilt werden.

Studierende mit evangelischer Konfession können, in Absprache mit dem Referat Förderschulen des Religionspädagogischen Zentrums Heilsbronn, ein Zertifikat für die vorläufige "Kirchliche Beauftragung zur Mitwirkung im Religionsunterricht an Förderschulen" erwerben. Dazu müssen die Bewerber/innen über die Teilnahme am Fach Religionspädagogik hinaus weitere Nachweise erbringen, zu denen auch ein Praktikum im Religionsunterricht an einer Förderschule gehört. Die endgültige "Kirchliche Beauftragung" wird erteilt, wenn die Bewerberin bzw. der Bewerber nach Abschluss der Fachakademie in den Dienst an einer Förderschule tritt und dort während eines der ersten Berufsjahre in Begleitung durch einen kirchlichen Beauftragten im Religionsunterricht bestimmte religionspädagogische Leistungen nachweist.

     

Dozenten:

Ingrid Seher

Ingrid Seher, Diplom-Theologin

seit 1988 an der Fachakademie tätig.

Dr. Johannes Ammon

Dr. Johannes Ammon, Sonderschullehrer und ev. Pfarrer

seit 2003 an der Fachakademie tätig.

 
 

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Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 27.02.2005