bullet1Neuer Ausbildungsbeginn für Heilpädagogen im SJ 2005/2006 (Teilzeit)

 

 

Pressemitteilungen der Kath. Jugendfürsorge der Diözese Regensburg

18.01.2005 : Neuer Ausbildungsbeginn für Heilpädagogen

Regensburg. Die Fachakademie für Heilpädagogik der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) beginnt im Herbst 2005 mit einem neuen Studiengang zum staatlich anerkannten Heilpädagogen. Die Aufnahmetage für Bewerber finden am 15. und 16. Februar statt. Die Fachakademie für Heilpädagogik bietet als einzige Akademie in Bayern sowohl den zweijährigen Vollzeitkurs als auch den vierjährigen Teilzeitkurs an. „Im Herbst beginnen wir wieder mit dem Teilzeitkurs, der insgesamt vier Jahre dauert, der Unterricht findet jeweils montags und in Blöcken statt,“ erläutert Petra Werner, die neue Leiterin der Fachakademie. Als Zugangsvoraussetzung nennt sie eine Erzieherausbildung oder einen gleichwertigen Berufsabschluss und Berufserfahrung sowie einen mittleren Bildungsab-schluss. Interessierte erhalten nähere Informationen unter Telefon: 0941-28066-0. Die Fachakademie für Heilpädagogik befindet sich in der Gutenbergstraße 20 in Regensburg.


Die Fachakademie für Heilpädagogik ist ein Ort der beruflichen Weiterbildung. Die Studierenden werden befähigt, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen, Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten heilpädagogisch zu fördern und zu unterstützen, das heißt, ihnen Hilfe zur Bewältigung Ihres Lebens zu geben.
Spezielles heilpädagogisches Handeln ist gekennzeichnet durch die Fähigkeit, eine heilende Beziehung einzugehen, zu beobachten, zu verstehen, zu planen und zu fördern. Dabei werden nicht nur die Auffälligkeiten eines einzelnen Menschen betrachtet, sondern auch seine Einbindung in das soziale Umfeld. Heilpädagogen arbeiten vor allem in Einrichtungen der Behinderten- und Jugendhilfe wie zum Beispiel der Frühförderung, der Schulvorbereitenden Einrichtungen, Förderschulen, Heilpädagogische und therapeutische Heime, Werkstätten und Wohnheime für behinderte Menschen, Fachkliniken und Beratungsstellen.
Die Ausbildung an der Fachakademie der Katholischen Jugendfürsorge umfasst im theoretischen Bereich die Fächer Heilpädagogik, mit Berufskunde Psychologie, Medizin, Soziologie und Sozialmanagement sowie Rechtskunde. Im fachpraktischen Unterricht werden die Grundlagen des heilpädagogischen Handelns vermittelt und geübt durch heilpädagogische Übungsbehandlung, Spielbehandlung, Gesprächsführung, Arbeit mit Gruppen, Elternarbeit, Motorpädagogik, sensorische Integration sowie Methodik und Didaktik im Förderschulbereich.
„Die große Stärke unserer Fachakademie ist, dass hier Pädagogen, die bereits auf berufliche Erfahrungen zurückgreifen können, eine fundierte theoretische und weiterführende praktische Ausbildung erhalten“, so Michael Eibl, Abteilungsleiter bei der Katholischen Jugendfürsorge. In den zahlreichen Einrichtungen der KJF sowie bei anderen sozialen Trägern hätten sich die Absolventen seit 25 Jahren bestens bewährt.
Mit dem Umzug in die neuen Räume in der Gutenbergstraße im vergangenen Jahr
habe die KJF gezeigt, dass sie weiterhin auf diese wichtige Ausbildung setzt.

Die Fachakademien für Heilpädagogik arbeiten an einer ständigen Weiterentwicklung ihrer Qualität. So konnte bei einer bundesweiten Qualitätsuntersuchung der Hochschule Vechta festgestellt werden, dass annähernd achtzig Prozent der Lehrenden und Studierenden der Fachhochschule und Fachakademien für Heilpädagogik ihrer Institution ein gutes bis sehr gutes Zeugnis ausstellen. Rund drei Viertel der Einrichtungen, die Heilpädagogen beschäftigen, sehen ihr Personal als gut (55,3%) bis sehr gut (20,2%) auf den Beruf vorbereitet an.

Michael Eibl
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

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