bullet1Studierende projektieren erfolgreich
"Psychomotorische Ambulanz"

 

 

Bericht über das erste Projekt "Psychomotorische Ambulanz

Studierende des Vollzeit-Kurses 2006-2008 haben im Rahmen ihres Studiums der Heilpädagogik, in der Zeit vom Wintersemester 2006 bis einschließlich Sommersemester 2007 des ersten Ausbildungsjahres, eine "Psychomotorische Ambulanz" in der Fachakademie für Heilpädagogik erfolgreich eingerichtet.

Dieses Projekt gliederte sich in die drei Phasen:

  • Projektplanung
    Definition, Ziele, Teambildung, Konzeption, Struktur- und Phasen-planung, Risiken, Zeitplanung
  • Projektdurchführung
    Besprechungen, Akquise, Gruppenbildung, Rollen- und Aufgabenverteilung, Programm-, Stunden-, Materialplanung, Beobachtung und Reflexion, Videoaufnahmen und -analyse, Arbeit mit Bezugspersonen
  • Projektauswertung
    Projektkontrolle und Projektabschluss

Aufbauend auf der Blockwoche "Psychomotorik/Motopädagogik die zu Beginn des Ausbildungsjahres absolviert wurde, erarbeitet die Projekt-gruppe die Vorgehensweise und die Inhalte dieser Ambulanz.

Als Zielgruppe galten Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren mit zusätzlichem Bedarf und Anregung in den Bereichen Wahrnehmung, Bewegung, Sprache und Verhalten.

Etwa 40 Institutionen, wie beispielsweise Kindergärten, schulvorbereitende Einrichtungen, Frühförderungen, Erziehungsberatungsstellen in Regensburg wurden gezielt mit Informationsmaterial und in persönlichen Gesprächen über das heilpädagogische Angebot der "Psychomotorischen Ambulanz" informiert. Aus den zahlreichen Rückmeldungen konnten zwei homogenen Kindergruppen gebildet werden.

Die Durchführung der psychomotorischen bzw. motopädagogischen Einheiten fand dann in zwei Gruppen von je vier Kindern im Vorschul- und Einschulungsalter sowie Kindern, die von der Einschulung zurückgestellt worden waren, statt.

Die Studierenden haben in zwei Teams jede psychomotorische Stunde unter Berücksichtigung individueller Voraussetzungen der Kinder und gruppenspezifischer Anforderungen geplant, durchgeführt und aus-gewertet.

Regelmäßig stattfindende Treffen der Einzel- und Gesamtgruppe, wechsel-seitige Praxisanleitung und Supervision, Gespräche, Informations-austausch und Reflexion, der Videoaufnahmen durch und mit den Eltern ermöglichten es, Beobachtungen und Beurteilungen von Wahrnehmungs-, Bewegungs-, Material-, Sozialverhalten und Interventionen zu prüfen, diskutieren, koordinieren und zu planen.

In einem selbstverantwortlichen, forschenden und kooperativen Team-prozess konnten heilpädagogische und psychomotorische Elemente zusammengeführt und angewandt werden.

In diesem Rahmen wurden die Mütter für das Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Sozialverhalten ihrer Kinder und ihr erzieherisches Verhalten sensibilisiert.
Mit einer intensiven Projektauswertung haben die Projektteilnehmer das Projekt evaluiert.

Geleitet und angeleitet wurde das Projekt durch Karlheinz H. Arndt, Diplom-Heilpädagoge, Dozent der Fachakademie.

 

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Psychomotorische Ambulanz

Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 08.11.2007

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