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Teilhabe am Arbeitsleben – Frau Sobe zu Gast

Manina Sobe, Leiterin des Integrationsfachdienstes der Oberpfalz (ifd), stellte die vielfältigen Dienstleistungen und Maßnahmen des Integrationsfachdienstes am 06. Juli 2017 in der Fachakademie für Heilpädagogik vor angehenden Pädagogen vor.

Der ifd ist im §§ 109 ff im Sozialgesetzbuch Nummer neun (SGB IX) erwähnt und im Rahmen der UN-Menschenrechtskonvention gewinnt er immer mehr an Bedeutung, wenn es um „Berufliche Inklusion" geht. Schaffung und Erhalt für Arbeitsplätze am allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung ist das zentrale Thema.  An den ifd wenden sich erwerbsfähige Menschen mit Unterstützungsbedarf, die am Arbeitsleben teilhaben wollen oder bereits in einem Arbeitsverhältnis stehen und zum Erhalt dessen professionelle Unterstützung aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen benötigen. Aber auch Arbeitgeber, die Menschen mit Behinderung einstellen wollen bzw. bereits beschäftigen, können sich an den ifd wenden.

Das Integrationsamt des Zentrum Bayern Familie und Soziales der Region Oberpfalz (InA) hat die Strukturverantwortung für den ifd laut Gesetz inne. Dieser arbeitet im Auftrag des InA, aber auch im Auftrag der Agenturen für Arbeit, der Jobcenter der Region Oberpfalz, der Rentenversicherungsträger, der Bezirke u.a.m.

Gerade für angehende Heilpädagogen ist es durchaus wichtig zu wissen, dass bei  beruflicher Teilhabe ein wichtiger Partner kostenfrei und niederschwellig in Anspruch genommen werden kann. Es fand eine rege Diskussion zwischen StudentenInnen und Frau Sobe statt.