« Zurück

Keine Behandlung ohne Diagnostik

Diagnostik bedeutet in seinem Wortursprung ein „ durch und durch Erkennen". In diesem Sinne geht es in der heilpädagogischen Diagnostik darum, verschiedene Methoden/Verfahren und Vorgehensweisen kennen zu lernen, die ein Verstehen- und Kennenlernen des Kindes/Jugendlichen/ Erwachsenen und seiner individuellen Ausgangsbedingungen, sowie seiner Randbedingungen und des sozialen Umfeldes möglich machen. Aus diesem Erkenntnisprozess werden dann Entscheidungen getroffen und pädagogisches Handeln geplant.

Methoden der Diagnostik sind Bsp. das diagnostische Gespräch, Verhaltensbeobachtung und psychologische Testverfahren im Bereich der Leistungs- sowie der Persönlichkeitsdiagnostik (Bsp. WISC IV, ET-6-6). Die gewonnenen Informationen werden zusammengetragen, interpretiert, gewichtet und bewertet und in Form eines diagnostischen Gutachtens dargestellt.

Die Studierenden haben Einblicke in die diagnostische Vorgehensweise bekommen, Kompetenzen im Umgang mit Testverfahren gewonnen und gelernt, die diagnostischen Gutachten zu verstehen.

Text und Fotos: S. Schmucker