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Gefühle sind nicht behindert – Ausdrucksspiel aus dem Erleben

Inspiriert von dem französischen Theaterpädagogen Leon Chancerel und Elementen der musikalisch rhythmischen Erziehung nach Mimi Scheiblauer entwickelte die Schweizer Pädagogin Heidi Frei in den 60iger Jahren die Methode Jeux Dramatiques, wie wir sie heute kennen.

Jeux Dramatiques oder Ausdrucksspiel aus dem Erleben heißt mit Hilfe von Tüchern und Geschichten in verschiedene Rollen schlüpfen zu dürfen und frei zu experimentieren mit großen und kleinen, lauten und leisen Figuren und Rollen. Alles ist erlaubt. Es gibt kein richtig und kein falsch. So können im geschützten Rahmen der Gruppe spielerisch verschiedene Aspekte einer Geschichte, eines Gedichts, einer freien Assoziation ausprobiert und erlebt werden. Die Jeux Dramatiques sind eine pädagogische Methode, die in verschiedensten Bereichen der heilpädagogischen und sozialen Arbeit mit jungen und alten Menschen eingesetzt werden kann. Weitere Informationen siehe www.arge-jeux-dramatiques.de .

In drei Blockveranstaltungen konnten Studierende der Fachakademie für Heilpädagogik am SFZ Regenstauf selbst Erfahrungen mit dieser Methode sammeln. Sie schwangen mit viel Spielfreude die Tücher, gestalteten Spielplätze, überwanden als Meo und Leo Hindernisse und Schwierigkeiten, tanzten mit dem Murmelbär und erlebten einzelne Aspekte eines Gedichts von Erich Kästner zum Februar. (siehe Fotos …)

 

Christine Czap, anerkannte Leiterin für Jeux Dramatiques, Dipl. Pädagogin und Sonderschulkonrektorin