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„Heilpädagogen sind in der Behinderten- und Jugendhilfe ein unverzichtbarer Beruf“

Mit diesen Worten machte Frau MdL Margit Wild den Absolventinnen und Absolventen der vierjährigen Weiterbildung Mut. „Seien Sie stolz und seien Sie selbstbewusst", führte sie weiter aus. Gerade die Haltung, das breite theoretische Wissen und die sehr hohe Methodenkompetenz sind das Markenzeichen dieses anspruchsvollen Berufes. Heilpädagogen bringen das Beste in jedem Menschen zum Vorschein und sind für eine Welt, in der Menschen mit Behinderung, mit psychischer Störung oder Entwicklungsverzögerung alle Rechte und Chancen zur Teilhabe zusteht, unverzichtbar. Ebenso betonte sie die Bedeutung guter Kollegialität und eines kooperativen Teams. Auch wenn das Handwerkszeug jetzt wirklich hervorragend sei, so ginge es auch darum, gemeinsam und in unterstützender Weise die Menschen heilpädagogisch zu fördern.

Peter Wichelmann, Leiter der Personalabteilung der Katholischen Jugendfürsorge (KJF), ergänzte und unterstrich die stärkenden Worte von F. Wild: „Sie alle haben nach der Ausbildung als Erzieher oder Heilerziehungspfleger sich auf den Weg gemacht, um Ihr Wissen und Ihre Fähigkeiten zu erweitern, zum Wohle der Menschen. Dies erfordert Entschlossenheit, Durchhaltevermögen und Offenheit." Er gratulierte allen zu ihrem Abschluss.

Verleihung der Urkunden und Zeugnisse wurden nahmen F. Steindl und Akademieleitung Petra Werner vor. Die beste Absolventin mit reinem Schnitt von 1,07 wurde mit einem Buchpreis und einem Gutschein geehrt, ebenso die nachfolgenden vier Absolventinnen mit dem Schnitt 1,23.

Umrahmt wurde die Feier von einer berührenden Andacht in der Kirche Dechbetten und endete mit einem festlichen Abendessen und vielen guten Gesprächen.

Foto:

Von links nach rechts:

P. Wichelmann, M. Wild, S. Strasser, C. Scherr, P. Pinker, A. Berger, B. Hecht, P. Werner