bullet1Heilpädagogische Arbeit mit Gruppen

 

Dieses Fach wird an der Fachakademie als allgemeine Übung unterrichtet.

Der Leistungsnachweis kann in Form einer angeleiteten Übung oder als Referat erbracht werden.

Inhalte:

Heilpädagogische Arbeit findet sowohl mit Einzelnen als auch mit Gruppen statt. Aus diesem Grund ist sowohl eine theoretische als auch eine praktische Ausbildung für die Arbeit mit Gruppen unerlässlich.

Gruppen bestimmen unser Leben. Ob die Kleingruppe Familie, die Kindergartengruppe, Schule, Freizeitgruppen, Wohngruppen, Internat oder das Arbeitskollegium: immer beeinflussen Wirkvariablen der Gruppen das Verhalten des Einzelnen.

Ziel dieses Faches ist es, den Studierenden sowohl eine theoretisch-wissenschaftliche Fundierung als auch Handlungskompetenz in der Arbeit mit Gruppen zu vermitteln.

1. Grundlage ist daher die Auseinandersetzung mit den Hauptströmungen der Gruppentheorien:

  • Das mechanische Modell
  • Das Organismusmodell
  • Das Konfliktmodell
  • Das Gleichgewichtsmodell
  • Das strukturell-funktionale Modell
  • Das kybernetische Wachstumsmodell.

2. Wirkvariablen der Gruppe:

  • Rollen
  • Macht und Position
  • Ziele und Normen
  • Gruppenleitung, -führung
  • Gruppenphasen
  • Gruppenentscheidungen
  • Aktivitäten und Konflikte

3. Beobachten und Erkennen von Strukturen und Prozessen

In der Heilpädagogik ist die Gruppe ein wichtiges Instrument zum Beobachten und Erkennen von Förderbedarf, sowie Entwicklung und Entfaltung von Fähigkeiten und Ressourcen.

4. Ausgewählte Problemfelder:

  • Außenseiter, Sündenbock
  • Grundformen der Angst (Riemann)
  • Abwehrmechanismen

5. Das Gruppenkonzept der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Ruth Cohn

6. Das Gruppenkonzept in der Transaktionsanalyse:

Karpmann-Dreieck

7. Das Gruppenkonzept im systemischen NLP (Neurolinguistisches Programmieren)

8. Konflikte und deren Bearbeitung

  • Konfliktwahrnehmung
  • Konfliktmodell der Mediation
  • Konfliktmodell der TZI
  • Konflikt-Integrations-Modell

Neben der Sach- und Feldkompetenz geht es zentral auch um die Entwicklung sozialer Kompetenz. Studierende sollen Handlungsspielräume entfalten, um den einzelnen Klienten im Zusammenwirken mit anderen zu verstehen, zu begleiten und zu fördern. (Soziale Wahrnehmung und Interaktion)

 

Dozentin:

Petra Werner

Petra Werner,

Diplom-Pädagogin

seit 1994 an der Fachakademie tätig

 
 

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Bitte senden Sie Ihre Kommentare an den Webmaster. Dieses Dokument wurde zuletzt aktualisiert am 11.09.2002.