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Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Fachakademie für Heilpädagogik in Regensburg
findet die Fachtagung zum Thema:
Mittendrin statt nur dabei
Integration – Inklusion – Teilhabe
Was kann die Heilpädagogik dazu beitragen?
am Freitag, den am 30. April 2010 von 08:30 - 17:30 Uhr
im Kolpinghaus Regensburg statt.
Programm:
| 08:30 Uhr |
Ankommen beim Stehcafe |
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| 09.00 Uhr |
Grußworte und Laudatio:
- Fr. Werner, Leitung der Fachakademie für Heilpädagogik mit Studierenden
- Fr. Hefer, Oberregierungsrätin des Kultusministeriums
- Hr. Eibl, Direktor der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V.
- Fr. Dr. Tammerle-Krancher, ehem. Leitung der Fachakademie für Heilpädagogik
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| 10:00 Uhr |
Festvorträge
- Hr. Prof. Dr. Emil E. Kobi, Luzern
„Integration – Inklusion – Teilhabe“:
ethisch-alltagsmoralische und praktisch-sozialpolitische Implikationen
kurze Pause
- Hr. Prof. Dr. Hans Wocken, Universität Hamburg
„Die inklusive Schule. Begründung – Konzept – Programmatik“
- Hr. Prof. Dr. Klauß, Pädagogische Hochschule Heidelberg
„Inklusion: Von der Idee zum Recht zur Wirklichkeit"
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| 13:00 Uhr |
Mittagspause |
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| 14:00 Uhr |
Workshops |
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„Wir dürfen alle verschieden sein, und doch gehören wir zusammen. Die Vision der Integration/Inklusion an einer Grundschule in Regensburg“
Martina Stauß, Diplom-Pädagogin, Sonderschullehrerin, Montessori-Pädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Lehrstuhles für Schulpädagogik der Universität Regensburg (1999-2005), 1. Vorstand des Vereines Integratives Arbeiten und Leben (Bewirtschaftung eines Integrativen Cafés 2004-2009), seit 2006 Lehrerin einer Klasse für alle Kinder.
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„Integration in Kindertagesstätten“
Anke Reuther, Heilpädagogin, Integrationspädagogin, Motopädagogin, Montessoripädagogin |
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„Freizeit integrativ“
Anton Beck, Diplom-Theologe, Religionslehrer an Förderschulen, seit 20 Jahren bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, jetzt Kurator der DPSG
Albert Steber, Diplom-Sozialpädagoge, Religionspädagoge, Religionslehrer an Förderschulen, Öffentlichkeitsreferent, Stammesgründer der DPSG 1979, langjährige Erfahrung in der Freizeitpädagogik
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„Selbständiges Wohnen in der Stadt“
Peter Weiß, Diplom-Sozialpädagoge mit langjähriger Erfahrung, seit 13 Jahren Leiter der Wohngemeinschaften St. Hildegard in Straubing
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| 15:30 Uhr |
Kaffepause
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| 16:00 Uhr |
Podiumsdiskussion
Moderation Bertin Abbenhues, M.A. Abteilungsleiter Teilhabeleistungen für Kinder und Jugendliche der KJF Regensburg e.V.
Bisher haben zugesagt:
- Ministerialrat Erich Weigl, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus,
- Wolfgang van Gulijk, Berufs- und Fachverband Heilpädagogik e.V. Berlin,
- Dr. Dieter Harms, Vorsitzender des Landeselternbeirates der Schulen u. schulvorbereitenden Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung in Bayern e.V.,
- Prof. Dr. Klauß, Pädagogische Hochschule Heidelberg,
- Prof. Dr. Hans Wocken, Universität Hamburg
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17:00 Uhr
17:30 Uhr |
Lesung „Ohrenkuss“
Ende
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Klassenfahrt des Vollzeitkurses 08-10 nach Hamburg vom 19. -23.10.2009
Die derzeitige Vollzeitklasse hat auf ihrer Klassenfahrt verschiedene Einrichtungen für Menschen mit speziellem Förderbedarf in Hamburg besucht. Es handelt sich dabei um
- Stiftung Alsterdorf
- Ausstellung: Dialog im Dunkeln
- Stadthaushotel Hamburg (Integrationshotel) mit
Café Max B
- Straßenkinder KIDS

Fachtagung mit Fachmesse für Kindertagesstätten unter dem Motto "Glückliche Kindheit..."
am 09. Oktober 2009 an der
Universität Regensburg (Träger: Caritas Verband Regensburg)
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Die Fachakademie hat an der Fachmesse der o.g. Tagung sich mit einem Informationsstand präsentiert. |
Der Stand wurde von Studierenden unserer derzeitigen Vollzeitklasse und einigen Dozenten der Fachakademie betreut.
Neben der Vorstellung von PowerPoint-Präsentationen über die Ausbildung in Wort und Bild konnten sich die Interessenten in persönlichen Gesprächen und über ausgelegtes Prospektmaterial informieren. |
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Teilzeitausbildung 2009-2013
Die Teilzeitausbildung hat am 07.09.2009 mit
29 Studierenden begonnen.


Der Teilzeitkurs 2005-2009
beendet die Ausbildung zum Schuljahresende 2008/2009 und wird verabschiedet
Nach vierjähriger berufsbegleitender Ausbildung haben die Studierenden ihre Abschlussprüfung im Juni und Juli 2009 erfolgreich bestanden. Die Verabschiedung und Übergabe der Zeugnisse fand im KJF-eigenen Tagungshaus Hermannsberg in Wiesent statt.

Die neben den Dozenten eingeladenen Gäste Tanja Schweiger (MdL, Freie Wähler), Sylivia Stiersdorfer (MdL, CSU), Margit Wild (MdL, SPD und Heilpädagogin), sowie Direktor der KJF Michael Eibl hielten Ansprachen wie auch Frau Petra Werner (Akademieleitung), und Brigitte Seelmann-Eggebert (Klassleiterin, stellv. Akademieleitung). (Foto: Allgeyer)

von re. nach li: Tanja Schweiger (MdL), Michael Eibl (Direktor der KJF, Petra Werner, Akademieleiterin, Margit Wild (MdL), Sylvia Stiersdorfer (MdL)
(Foto: Allgeyer)
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Andrea van Doren, selbst Absolventin des Kurses, weist als Sprecherin der BHP-Regionalgruppe Regensburg auf die Bedeutung hin sich berufspolitsch im Berufsverband der Heilpädagogen zu engagieren. |

Die besten Absolventen des Teilzeitkurses umrahmt von Klassleiterin Brigitte Seelmann-Eggebert (li.) und Akademieleiterin Petra Werner (re.): von li. nach re.: Barbara Maier-Lenz, Carsten Sampel, Maria Feichtinger, Sigrid Wilczek, Stefanie Stiedl und Bettina Peter
Nach der Zeugnisübergabe bedankten sich die Klassensprecher Katharina Hammerschmid und Carsten Sampel für die Ausbildung.

Auch die Presse war geladen und anwesend. Frau Christine Allgeyer von der KJF hat einen Pressebericht verfasst, der auf den Internetseiten der KJF nachzulesen ist oder den Sie direkt downloaden können.
Die Berichterstattung der örtlichen Presse fand am Mittwoch, den 29.07.2009 statt. Die Berichte zum Download als PDF-Datei finden sie hier:

Fachweiterbildung: Heilpädagogen an Regelschulen
Modularisierte Fachweiterbildung
In Regelschulen besteht in den letzten Jahren ein rasant zunehmender Bedarf an heilpädagogischer Unterstützung und Begleitung einzelner Schüler/innen beziehungsweise an zusätzlichen heilpädagogischen Angeboten für bestimmte Schülergruppen. Heilpädagog/innen werden daher immer öfter angefragt für einen Einsatz in Regelschulen, vor allem in Grund- und
Hauptschulen, aber auch in beruflichen Schulen. Damit sie die für die Lebenswelt Regelschule zusätzlichen Informationen erhalten und sich auf die besonderen Bedarfe eines Einsatzes in Regelschulen qualifizieren können, bietet die Akademie Schönbrunn eine Fachweiterbildung dazu an. Ziel ist die Entwicklung einer professionellen heilpädagogischen Handlungskompetenz und eines professionelles Selbstverständnis für dieses Arbeitsfeld.
Die Fachakademie für Heilpädagogik in Schönbrunn bietet eine aus 4 Modulen bestehende Weiterbildung an, die mit einem Colloquium und einem Zertifikat abschließt.
Beginn der Module: 22./23.01.2010
Anmeldung bis 15.12.2009
Ausschreibung zum Download hier
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.akademie-schoenbrunn.de

Marte Meo Pädagogen erfolgreich zertifiziert
Im Rahmen der Weiterbildung zum Heilpädagogen haben 12 Studierende erfolgreich am 04.05.2009 das Zertifikat erworben.
„Die Methode mit Videoanalysen ist eine tolle Ergänzung zur Heilpädagogik,“ bestätigt eine Studierende der Fachakademie. „Nicht nur für die eigene Arbeit, auch für die Beratung der Eltern ist diese Methode sehr hilfreich.“
Marte Meo - abgeleitet aus dem Lateinischen - meint sinngemäß, etwas aus eigener Kraft zu erreichen.
In den skandinavischen Ländern, in der Schweiz, in Irland, in Indien und vielen anderen Ländern weltweit wird seit einigen Jahren erfolgreich mit der Marte Meo Methode, entwickelt von Maria Arts, gearbeitet.
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In Deutschland hat sich diese Methode in den vergangenen Jahren in der Jugendhilfe und darüber hinaus etabliert. Sie ersetzt nicht andere beraterische oder therapeutische Verfahren, sondern ergänzt sie dort, wo es um die praktische Umsetzung von Informationen in den Alltag geht. Als Methode umfasst Marte Meo eine konsequent ressourcenorientierte Beratungshaltung, verbunden mit einem differenzierten diagnostischen Instrumentarium.
Medium der Beratung sind Videoaufnahmen aus familiären oder institutionellen Alltagssituationen.
Das Konzept:
Im Verständnis von Marte Meo wird bei Kindern nicht von "Störung", sondern von "noch nicht gemachter Entwicklung" gesprochen.
Eltern und Fachleuten werden ganz konkrete und praxisnahe Möglichkeiten an die Hand gegeben, Kinder bei der Ausbildung kommunikativer, sozialer und emotionaler Fähigkeiten zu unterstützen. Gute Atmosphäre, verbindende Kontaktmomente, Struktur und "positive - Leitung - geben" sind die Basiselemente von Marte Meo, auf dessen Grundlage elterliche Fähigkeiten durch die Aussagekraft der Bilder bestärkt und aktiviert werden.
Das Zeigen "guter Bilder" macht vorhandene Ressourcen bewusst und ermutigt, die eigene Kraft zu nutzen.

„Heilpädagogik – ein sicherer Beruf der Zukunft“
Arbeits- und Berufsmesse am 24.01.2009 in Regensburg
Wie bereits in den vergangenen Jahren hat das Berufliche Schulzentrum Regensburg Land – bestehend aus den Berufsschulen für Kinderpflege, Hauswirtschaft und Sozialpflege – in diesem Jahr 2009 wieder eine „Berufs- und Arbeitsstellenmesse“ durchgeführt. An zwei Tagen wurden den Schülerinnen und Eltern sowie der interessierten Öffentlichkeit in der Staatl. Berufsfachschule f. Kinderpflege in Regensburg. verschiedene Vorträge, umfassende Informationen und Beratungen geboten.
Wieder mit dabei war auch unsere Fachakademie für Heilpädagogik Regensburg. Mit verschiedenen Infomaterialen, dem neuen Akademie-Banner, einer Power-Point-Präsentation sowie Impressionen der Ausbildung zur staatlich anerkannten Heilpädagogin und zum staatlich anerkannten Heilpädagogen hat sich die Fachakademie präsentiert. Schülerinnen und Eltern wurden individuell in „Wort und Bild“ über die berufliche Weiterbildung informiert und beraten. Spezielle nachgefragt wurde nach den Tätigkeitsfeldern, in denen HeilpädagogenInnen arbeiten, nach den Ausbildungsvoraussetzungen, den theoretischen und praktischen Fächern der Ausbildung, den Kosten, die für die Ausbildung entstehen und den Fördermöglichkeiten.
In den Gesprächen am Infostand mit den SchülernInnen und Eltern wurden deren Neugierde und Interesse für die Heilpädagogik geweckt. Eine Mutter meinte, angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise, ist das „ein sicherer Beruf der Zukunft“. |
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Unser Dozent Herr Arndt und eine Studierende des Vollzeitkurses haben den Stand betreut.



Fachtag zum Thema: Marte Meo in der Heilpädagogischen Arbeit
am Montag, den 13.10.2008 von 10:00 - 17:00 Uhr
Referent
Dr. phil. Christian Hawellek
Dipl.-Päd., Kinder- und Jugendlichentherapeut, Paar-, Erziehungs- und Familienberater, Marte Meo Licensed Supervisor
Er ist Leiter des Norddeutschen Marte-Meo-Instituts und Autor und Herausgeber des Buches „Entwicklung unterstützen – Unterstützung entwickeln“. |
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Programm:
| 10.00 Uhr |
Begrüßung
Frau Petra Werner, Akademieleitung
Fachakademie für Heilpädagogik |
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Grußworte
Herr Johannes Magin,
Abteilungsleiter Katholische Jugendfürsorge |
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Grußworte
Frau Ernestine Schütz
Ltd. Regierungsschuldirektorin |
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| 10.30 Uhr |
Vortrag mit Diskussion
„Entwicklung unterstützen“ –
Von der Kraft entwicklungsunterstützender Dialoge |
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| 12.00 Uhr - 13.30 Uhr |
Mittagspause |
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| 13.30 Uhr – 17.00 Uhr |
Vortrag mit Diskussion
„Unterstützung entwickeln“
MarteMeo Coaching
im heilpädagogischen
Alltag |  |
Marte Meo
heißt soviel wie "aus eigener Kraft etwas erreichen“.
Dieses Motto umreißt die Grundidee des von Maria Aarts in den Niederlanden entwickelten Arbeitsmodells von Entwicklungsförderung und - Unterstützung durch eine planvolle Gestaltung von Kommunikationsprozessen z.B. zwischen Eltern und Kindern oder BetreuerIn und Betreutem.
Grundlagen
Eltern und Betreuer verfügen in der Regel über ein breites Repertoire intuitiver Verhaltensweisen das ihnen ermöglicht, die Entwicklung ihrer Kinder oder zu Betreuenden auf natürliche Weise zu fördern und zu unterstützen.
Das Marte Meo Arbeitsmodell nutzt diese Fertigkeiten und Fähigkeiten, um Kommunikationsprozesse zu ermöglichen, zu erleichtern, sowie Schwierigkeiten in der Kommunikation vorzubeugen bzw. zu verändern
Methode
Marte Meo ist eine videogestützte Form psychosozialer Prävention und Intervention.
Es wird als Videocoaching oder Videoberatung für verschiedene Adressatengruppen angeboten.
Videos geben konkrete Informationen über die Entwicklungsanforderungen, die die Adressaten stellen, sowie über Art und Wirkung entwicklungsfördernder Kommunikationsweisen der Betreuerlnnen.
Adressaten
Mit Marte Meo wird in allen psychosozialen Feldern gearbeitet, in denen es um Aktivierung und Förderung, sowie Unterstützung und Begleitung von Entwicklungs- und Lernprozessen geht.
Darüber hinaus bietet es gezielte Hilfestellungen für unterstützende und substitutive Kommunikation an,
die etwa bei der Arbeit mit Altersdementen, Behinderten oder Psychotikern eine wichtige Rolle spielen.
Für Studierende und Absolventen der Fachakademie besteht die Möglichkeit, die Ausbildung zum „Practitioner“ gegen eine zusätzliche Gebühr zu erwerben. Die Teilnahme an der Fachtagung wird dabei angerechnet.
Folgende Inhalte sind Teil der Ausbildung
Praxis
- Planung und Durchführung von Videoberatungen/coachings
- Arbeit in verschiedenen Beratungssettings
- Erstellen eines Screenings der Entwicklungsstände des Adressaten
- spezielle Entwicklungserfordernisse und Interventionen
- Unterstützung und Schulung elterlicher Kompetenzen u.a.m.
Theorie
- Systemisches Denken und Handeln
- "Indikationen / Kontraindikationen" für Videoberatungen/coachings
- verschiedene Entwicklungstheorien
- professionelle Anforderungen bei speziellen Problemlagen
Practitioner
Die Teilnehmerzahl für den Practitioner ist begrenzt.
Insgesamt sind noch 6 ganze Tage Fortbildung bzw. Supervision eingeplant.
Termine: 18.11.08, 10.12.08, 30.01.09, 04.03.09, 31.03.09, 04.05.09 und evtl. 25.06.09
Die Anmeldung zur Fachtagung ist völlig unabhängig von der Teilnahme zum Practitioner.
Flyer zum Download im PDF-Format
Impressionen vom Fachtag:
Die Vortragenden:

Das Publikum:


10 Jahre HeilpädagIn sein ist ein Grund zum Feiern
Der erste Teilzeitkurs trifft sich zu diesem Anlass am 27.09.2008.


Vollzeitausbildung 2008-2010
Die Vollzeitausbildung hat am 16.09.2008 mit
28 Studierenden begonnen.


Der Vollzeitkurs 2006-2008
beendet die Ausbildung zum Schuljahresende 2007/2008 und wird verabschiedet


Die besten Absolventen mit der Akademieleitung
Frau Werner (li.) und der Klassleiterin Frau Kumberger (re.):


Heilpädagogen in Regelschulen
Petra Werner gibt ein Interview zum Thema: Heilpädagogen in Regelschulen - Unterstützung bei Teilleistungsstörungen. Mehr ...
Bericht der Mittelbayerischen
Zeitung vom 14.07.2008 - Teil 3 (Stadteile Regensburg)
14.07.2008 | Heilpädagogen
an der Seite der Lehrer
Schule Lehrer
müssen lehren und erziehen. Mit Heilpädagogen an der
Seite könnte Schule mehr leisten und Verhaltensstörung
therapieren.
VON HEINZ KLEIN, MZ
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Burgweinting. Die Zappelphilipps und Träumerchen
werden mehr, auch der Anteil der Schüler mit Legasthenie
steigt. An den Grundschulen zeigen rund 20 Prozent der
Kinder Verhaltensauffälligkeiten, besagt eine aktuelle
Studie. Das bringt Lehrkräfte oftmals ans Ende ihrer
Kräfte. Schließlich sollen sie lehren und erziehen,
aber nicht in Einzelförderung Verhaltensstörungen
therapieren. Dafür gibt es speziell ausgebildete
Heilpädagogen, die aber bislang nur in Förderschulen
zum Einsatz kommen. An der Grundschule Burgweinting wurde
nun ausprobiert, wie es ist, wenn Heilpädagogen auch
in der Regelschule tätig werden. Es war prima, sagt
Schulleiter Gerhard Schmautz.
Im Rahmen eines Praktikums kamen fünf Studentinnen
der Fachakademie für Heilpädagogik an die Burgweintinger
Grundschule und schauten sich in sieben Klassen der Jahrgangsstufen
2 bis 4 um.
- Acht Kinder, die Auffälligkeiten wie Hyperaktivität
und Aufmerksamkeitsschwächen zeigten, wurden für
eineinhalb Stunden in der Woche in Kleingruppen betreut.
Ein Kind bekam jeweils für einen Vormittag pro
Woche eine individuelle Einzelbetreuung.
- Daneben stiegen die angehenden Heilpädagogen
in die Elternarbeit ein, boten Beratung und ein Elterntraining
an.
- Schließlich standen die Heilpädagogik-Studenten
auch den Lehrkräften für interdisziplinäre
Beratung zur Verfügung, stärkten und entlasteten
die Lehrerschaft, die ihre Tätigkeit sehr wertschätzten.
Petra Werner, die Leiterin der Fachakademie für Heilpädagogik,
unterstrich die Sinnhaftigkeit des Einsatzes von Heilpädagogen
in der Grundschule. Denn gerade beim Schuleintritt würden
Defizite, Störungen oder Versäumnisse bei den
Schülern offensichtlich. Wenn genau hier bereits Hilfe
einsetze, könnten sich Probleme gar nicht erst manifestieren.
"Wir arbeiten nicht gegen den Fehler, sondern für
das Fehlende", zitierte Petra Werner, die sich vehement
für die Schaffung von Stellen für Heilpädagogen
an Regelschulen stark macht. Sie könnten richtige Hilfe
für Kind, Eltern und Lehrer anbieten.
Bisher lief das Projekt kostenneutral über die Fachakademie
für Heilpädagogik. Der Schulleiter hofft, auch
im nächsten auf Schuljahr. "Es wäre ein Traum
für die Klassen und die Lehrer", sagte der Burgweintinger
Schulleiter Gerhard Schmautz. |

Hyperaktiv oder verträumt: immer
mehr Schüler zeigen Verhaltensauffälligkeiten.
Foto: dpa-Archiv |
|
.
Dieses Projekt sollte weiterlaufen,
sagen (von links) die Heilpädagogik-Studentinnen
Martina Lang, Edeltraud Hirsch, Regina Ehrnsperger, Nicole
Berger, sowie (im Hintergrund) Grundschullehrerin Andrea
Kasperbauer, Schulleiter Gerhard Schmautz und die Leiterin
der Fachakademie, Petra Werner. Foto:
Klein |
Hintergrund:
- Heilpädagogen bringen interdisziplinäres
Wissen mit. Denn die Ausbildung zu Heilpädagogen
ist ein Zweitberuf. Die Erstausbildung in einem sozialpädagogischen
Beruf fließt als Wissens- und Fachkompetenz mit
ein.
- Alle Heilpädagogen weisen eine abgeschlossene (in der Regel fünfjährige) Berufsausbildung in einem sozialpädagogischen oder gleichwertigen
Bereich sowie die zweijährige Vollzeitausbildung
zum Heilpädagogen auf (oder wahlweise vier Jahre
in Teilzeit).
- Zwischen beiden Ausbildungen muss wenigstens
ein Jahr berufliche Tätigkeit liegen.
- Für Heilpädagogen ernüchternd: Trotz umfassender Berufserfahrung im Erstberuf fangen
die Heilpädagogen nach ihrer Ausbildung sozusagen
als Berufsanfänger wieder an - mit entsprechend
schlechter Bezahlung. (zk)
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Termine für das nächste
Aufnahmeverfahren 2008 (Vollzeitausbildung)
- 20.02.2008 und 07.05.2008
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Bericht über das erste
Projekt "Psychomotorische Ambulanz"
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Im Schuljahr 2006-07 ist das erste Mal eine
Psychomotorische Ambulanz im Rahmen eines Projektes eingerichtet
und durchgeführt worden. Sehen Sie hierzu den Bericht. |

Abschluss des
1. Ausbildungsabschnittes für VZ- und TZ-Kurs
Der Teilzeitkurs hat an seinem letzten Unterrichtstag
am 23.07.2007 sein Bergfest auf dem Ziegetsberg in Regensburg gefeiert.
Die Hälfte der Ausbildung ist damit geschafft. Nach der Zeugnisverteilung
ließen es sich die Studierenden bei einem Picknick im Grünen
mit Blick auf Regensburg gut gehen.



Der Vollzeitkurs hat an seinem letzten Unterrichtstag
am 27.07.2007 das erste Zeugnis und zugleich den Abschluss des 1. Ausbildungsabschnittes
mit kleinen Sketchen gefeiert. Anschließend nahm ein Teil des
Kurses noch ein kleines Sonnenbad.


Vom 6.-8. März fand in Mainz die Ständige
Konferenz der Heilpädagogischen Ausbildungsstätten statt.
Die Ständige konferenz ist ein Zusammenschluss von Fachschulen
und Fachakademien für Heilpädagogik, die sich einem gewissen
Kompetenz und Ausbildungsprofil verpflichtet haben. Neben dem Austausch
über aktuelle Tendenzen ist auch die Weiterentwicklung der Ausbildung
hinsichtlich anstehender fachlicher, struktureller oder gesellschaftspolitischer
Anforderungen ein Anliegen der Konferenz. Im Jahr 2007 stand das Thema
"Integration/Inklusion" als ´Fachteil im Mittelpunkt.
Dazu legten zwei Referentinnen die Begriffe und deren Implikationen
den Mitgliedern der Ständigen Konferenz dar: Frau Prof. Dr. Seifert,
Professorin an der Fachhochschule in Berlin, sowie Frau Mohr-Modes,
Dozentin an der Fachakademie für Heilpädagogik in Regensburg.
Mehr...

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Fachtag
Trauma-Pädagogik
"Heilpädagogische
Zugänge zu Menschen mit Traumata"
am 26.04.2007 |
P
R
O
G
R
A
M
M |
9:00 - 9:30 |
Begrüßung
Michael Eibl, Direktor
Kath. Jugendfürsorge der Diözese Regensburg
e.V.
Petra Werner, Dipl.-Päd.
Akademieleitung, Fachakademie für Heilpädagogik
Regensburg
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| 9:30 - 12:45 |
Vorträge:
"Einführung in die Psychotraumatologie"
Brigitte Seelmann-Eggebert, Dipl.-Psych.,
Psychol. Psychotherapeutin, Traumatherapeutin, Supervisorin
(BdP, GwG), Dozentin der Fachakademie für Heilpädagogik
Regensburg
"Tramata im Kindesalter"
Eduard Kumberger, Dipl.-Psych.,
Dipl.-Päd., Psychol. Psychotherapeut, Kinder- u.
Jugendlichenpsychotherapeut, Supervisor (BdP), Dozent
der Fachakademie für Heilpädagogik Regensburg
"Trauma bei Menschen mit geistigen Behinderungen"
Dr. Barbara Senckel, Dipl.-Psych.,
Psychol. Psychotherapeutin GwG, Supervisorin, Buchautorin,
Dozentin der Fachschule für Heilpädagogik in
Waiblingen
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| 13:00 - 14:00 |
Mittagspause (im Haus, Pausenverpflegung
im Unkostenbeitrag enthalten) |
| 14:00 - 15:30 |
Workshops: |
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| Workshop 1: |
Umgang mit traumatisierten Menschen
mit geistiger Behinderung im Alltag gestalten
Dr. Barbara Senckel |
| Workshop 2: |
Utilisieren von Symptomen
"Es war einmal ..." "Heil"-same
Geschichten
Petra Werner, Dipl.-Päd., NLP-Master (DVNLP),
Atem- und Entspannungspädagogin, Systemische
Beratung
|
| Workshop 3: |
Entwicklung von Maßnahmen
mit Betroffenen
Brigitte Seelmann-Eggebert |
| Workshop 4: |
Was brauchen traumatisierte Kinder
im pädagogischen Umgang
Eduard Kumberger |
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| 15:30 |
Übung zur
Psychohygiene
Brigitte Seelmann-Eggebert |
| 16:00 |
Ende der Veranstaltung |
Der Fachtag hat mit 66 TN eine große Resonanz
gefunden.
Die Tagung ist evaluiert worden. 90% der TN haben
in der Nachbefragung angegeben durch die Vorträge Neues erfahren
zu haben und 94 % zu eigenen Gedanken angeregt worden zu sein..
89 % der TN bot sich durch den Fachtag eine willkommene Möglichkeit
zum fachlichen Austausch; davon votierten 42 % mit "ja",
22.5 % mit "überwiegend" und 22,5 % mit "teilweise"
und 13.% mit "nein".
Ein Bericht mit den Vorträgen und Berichten
über die Workshops zum Fachtag ist in Vorbereitung.

Ausbildungs- und Berufsmesse
2007 im BBZ-Regensburg
Im Rahmen eines Projektes zur Information über
die Ausbildung an der Fachakademie und das Berufsbild des Heilpädagogen
haben Studierende der Fachakademie für Heilpädagogik
bei der Ausbildungs- und Berufsmesse 2007 im Berufsbildungszentrum
(BBZ) in Regensburg einen Stand gestaltet. Mehr
...

Vollzeitausbildung 2006-2008
Die Vollzeitausbildung hat am 14.09.2006 mit
27 Studierenden begonnen.



Der Vollzeitkurs 2004-2006
beendet die Ausbildung zum Schuljahresende 2005/2006 und wird
verabschiedet



!!! Neuer Termin für
den Informationstag zum Fachhochschulstudium "Heilpädagogik
BA am 12.5.06 !!!
Informationstag Fachhochschulstudium "Heilpädagogik
BA" am 12.5.06
an der Fachakademie für Heilpädagogik, Gutenbergstr.
20, 93051 Regensburg
P
R
O
G
R
A
M
M |
Ab 13:00 Uhr |
Ankommen und Möglichkeit
zur Begegnung |
| 14:00 Uhr |
Begrüßung durch
Herrn Eibl, Direktor der Katholischen
Jugendfürsorge |
| 14:15 Uhr |
Frau Prof.
Dr. Weigel:
Das Studium zum Heilpädagogen BA an der Fachhochschule
Nürnberg
Frau Dr. Tammerle-Krancher:
Modularisierung der Ausbildung an den Fachakademien |
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Kurze Pause |
| 16:00 Uhr |
Gelegenheit zur Diskussion |
| ca. 17:00 Uhr |
Ende |
Europaweit soll mit dem "Bologna-Prozess"
eine Angleichung der Hochschulausbildungen stattfinden. Eine Trennung
zwischen Fachhochschule und Universität soll es dann nicht
mehr geben. Zudem haben Fachhochschulen die Möglichkeit,
neue Studiengänge anzubieten.
Auch Heilpädagogen werden künftig in
Bayern auf Hochschulebene ausgebildet. Mit dem Wintersemester
2006 startet voraussichtlich der Aufbaustudiengang Heilpädagoge
BA an der Evangelischen Fachhochschule in Nürnberg.
In der Fachhochschule Nürnberg haben die
bayerischen Fachakademien für Heilpädagogik einen verlässlichen
Kooperationspartner gefunden, der einen aufbauenden Studiengang
zum Heilpädagogen anbieten wird. Mit dem Abschluss als staatlich
anerkannter Heilpädagoge sowie wenigstens einem weiteren
Jahr Berufserfahrung kann man ins 4. Semester an der Fachhochschule
einsteigen. Das berufsbegleitende Studium zum Heilpädagogen
schließt mit dem Hochschultitel "Heilpädagoge
BA" ab.
Dieses Studium ist ein weiterer Baustein zur Qualifizierung, Professionalisierung,
Positionierung und Profilierung der Heilpädagogen.
Frau Prof. Dr. Renate Weigel von der Evangelischen
Fachhochschule Nürnberg wird am 12. Mai 2006, ab 14.00 Uhr
über Studienvoraussetzungen, -möglichkeiten und Studieninhalte
an der Fachhochschule informieren.
Anmeldung möglichst bis
28.04.06 per E-Mail
oder Fax (0941/28066-28) mit herunterladbarem Anmeldeformular

Termine für das
nächste Aufnahmeverfahren 2006 (Vollzeitausbildung)
- 15.02.2006 und 19.05.2006
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Teilzeitausbildung 2005-2009
Die Teilzeitausbildung hat am 05.09.2005 mit
29 Studierenden begonnen.



Verabschiedung von Frau
Monika Bartl

Der dritte Teilzeitkurs beendet
die Ausbildung zum Schuljahresende 2004/2005 und wird verabschiedet


26.07.2005 | Fachakademie
für Heilpädagogik verabschiedet Teilzeitkurs:
"Ein Stück von meinem Weg mit
dir"
Regensburg.
25 neue Heilpädagogen wurden gestern in der Fachakademie
für Heilpädagogik verabschiedet. Vier Jahre lang hatten
die Teilnehmer des dritten Teilzeitkurses neben ihrer
täglichen Arbeit die berufsbegleitende Ausbildung absolviert
und sich in wöchentlichen Unterrichtsstunden, Wochenendseminaren
und Blockwochen weitergebildet. Heilpädagogen benötigen
ihre Ausbildung zum Beispiel für die intensive Arbeit
mit behinderten oder verhaltensauffälligen Menschen. „Alle
haben Mut bewiesen, eine große persönliche Entwicklung
durchgemacht, Entschlossenheit und die nötige Feinfühligkeit
im Umgang mit den Betreuten gezeigt“, sagte Petra
Werner, die Schulleiterin der Akademie, einer Einrichtung
in der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge. Zugleich
nutzte man den kleinen Festakt, um Monika Bartl, eine
langjährige Dozentin und die Klassenleiterin des Vollzeitkurses,
in den Ruhestand zu verabschieden.

von li. Studierende,
Michael Eibl, Abteilungsleiter Berufliche Rehabilitation
der KJF, Ernestine Schütz, Regierungsschuldirektorin,
Regierung Oberpfalz,
Petra Werner, Schulleiterin der Fachakademie für Heilpädagogik,
Dr. Mathilde Tammerle-Krancher
"Ihr habt
in der Fachakademie viel Neues gelernt, andere Sichtweisen
entdeckt, Ungewohntes probiert und viele Fragen gestellt,
auf die es nicht immer eine eindeutige Antwort gab. Diese
Offenheit, die ihr zeigen musstet, sollt ihr euch erhalten",
gab Pfarrer Helmut Heiserer den 25 neuen Heilpädagogen
mit auf den Weg. Gleich in der nebenan gelegenen Theresienkirche
hatten sich gestern Absolventen und Dozenten zu einem
kleinen Festgottesdienst getroffen, der unter dem Motto
„Ein Stück von meinem Weg mit dir“ stand.
Tatsächlich ist der gemeinsam beschrittene Weg für die
Studierenden des Teilzeitstudiengangs an der Fachakademie
für Heilpädagogik nun zu Ende.
„Zum Teil war es wirklich eine harte Nuss“,
sagte Monika Weinzierl, eine der drei Kurssprecherinnen
in Anspielung auf die überall im Raum dekorativ verteilten
Nüsse, „eine Zeit mit Höhen und Tiefen“. Jetzt,
wo alles geschafft sei, habe man dann das Gefühl, dass
man die ganze Welt umkrempeln könne, sagte die Klassenleiterin
des Kurses, Brigitte Seelmann-Eggebert. Aber die Wirklichkeit
relativiere das schnell. „Ich wünsche euch Gelassenheit,
Kraft und Weisheit“, sagte sie ihren ehemaligen
Schülern. Dass gerade für die Studierenden des Teilzeitkurses
das zu bewältigende Pensum eine starke Beanspruchung darstellt,
darauf verwies auch die Schulleiterin Petra Werner: „Ich
habe großen Respekt, dass alle Absolventen ihren Abschluss
geschafft haben, davon sieben sogar mit dem Notendurchschnitt
„sehr gut“.
Große Zukunft für kleine Akademie
Angesichts dieses Erfolges zeigten sich auch Michael Eibl
als Vertreter des Trägers, der Katholischen Jugendfürsorge,
und die leitende Regierungsschuldirektorin der Oberpfalz,
Ernestine Schütz, Schulter an Schulter. Mit dem Umzug
in die neuen Räumlichkeiten in der Gutenbergstraße habe
man gezeigt, dass man dieser „kleinen, aber feinen
Fachakademie“ eine große Zukunft zugestehe.
Einen Blick auf die Vergangenheit warf dagegen die „Grande
Dame der Heilpädagogik“, wie Petra Werner ihre Vorgängerin
im Schulleiterinnenamt, Dr. Mathilde Tammerle-Krancher,
bezeichnete. Sie ließ die vergangenen vier Jahre Revue
passieren, ließ neben Studieninhalten und Veränderungen
in der Fachakademie auch weltpolitische Ereignisse wie
die Terroranschläge in New York gleich zu Ausbildungsbeginn
dieses Jahrgangs, die Flutkatastrophe im Osten, Sozialreformen
sowie die Anschläge in London anklingen. Es gab aber auch
Positives zu vermelden. So ist nicht zuletzt dem Engagement
von Dr. Tammerle-Krancher zu verdanken, dass in diesem
Jahr die Entscheidung für einen neuen Aufbaustudiengang
„Heilpädagogik“ an der Stiftungsfachhochschule
in Nürnberg fiel, der 2006 starten wird.
Wege werden wieder zusammenlaufen
Und auch die Studierenden des Vollzeitkurses zogen vor
ihren Kollegen des Teilzeitkurses abschließend den Hut.
Hatte es bisher räumlich und zeitlich kaum Berührungspunkte
zwischen den Kursen gegeben, so verabschiedeten sie die
neuen Heilpädagogen mit meditativen Rhythmen und amüsanten
Geschichten aus dem Alltag „für besondere Menschen“.
Doch nicht nur die Absolventen verlassen die Fachakademie
in einen neuen Abschnitt ihres Lebens, auch eine langjährige
Kollegin wurde verabschiedet. Gleich nach ihrem Abschluss
als Studierende war Monika Bartl 1984 als Dozentin an
der Fachakademie geblieben und hatte vor fünf Jahren die
Leitung des Vollzeitkurses übernommen. Sie geht nun in
den Ruhestand und wurde von den Kollegen und Studierenden
gebührend für ihr Engagement gefeiert, das sie über die
Fachakademie hinaus auch in der Erziehungsberatungsstelle,
im Diözesanrat und im Bundesverband der Heilpädagogen
an den Tag legte.
Und immer wieder fand das Bild der „Wege“
Eingang in die Reden beim Festakt. Vor vier Jahren hatten
sie die Menschen zusammengeführt, nun trennten sie sich
wieder – aber, so hofften alle, eines Tages würden
sie wieder zusammenlaufen.
Text: Christine Hegen

Petra Werner und Michael
Eibl übergeben Monika Bartl zur Verabschiedung
einen Rosenstrauch
|

Artikel in der Mittelbayerischen
Zeitung vom 29.07.2005:
Akademie mit Zukunft
Heilpädagogen ausgebildet/ Bartl verabschiedet
REGENSBURG (mz). 25 neue Heilpädagogen sind in
der Fachakademie für Heilpädagogik verabschiedet
worden. Vier Jahre lang hatten die Teilnehmer des ersten
(* )Teilzeitkurses neben ihrer täglichen Arbeit die
berufsbegleitende Ausbildung absolviert und sich in wöchentlichen
Unterrichtsstunden. Wochenendseminaren und Blockwochen
weitergebildet.
Heilpädagogen benötigen ihre Ausbildung
zum Beispiel für die intensive Arbeit mit behinderten
oder verhaltensauffälligen Menschen. "Alle haben
Mut bewiesen, eine große persönliche Entwicklung
durchgemacht, Entschlossenheit und die nötige Feinfühligkeit
im Umgang mit den Betreuten gezeigt", sagte Petra
Werner, die Schulleiterm der Akademie, einer Einrichtung
in der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge.
Zugleich nutzte man den kleinen Festakt, um Monika Bartl,
eine langjährige Dozentin und die Klassenleiterin
des Vollzeitkurses, in den Ruhestand zu verabschieden.
Neue Sichtweisen
"Ihr habt in der'Fachakademie viel Neues gelernt,
andere Sichtweisen entdeckt, Ungewohntes probiert und
viele Fragen gestellt, auf die es nicht immer eine eindeutige
Antwort gab. Diese Offenheit, die ihr zeigen musstet,
sollt ihr euch erhalten", gab Pfarrer Helmut Heiserer
den 25 neuen Heilpädagogen mit auf den Weg. Gleich
in der nebenan gelegenen Theresienkirche hatten sich Absolventen
und Dozenten zu einem Festgottesdienst getroffen, der
unter dem Motto "Ein Stück von meinem Weg mit
dir" stand.
"Zum Teil war es wirklich eine harte NUSS",
sagte Monika Weinzierl, eine der drei Kurssprecherinnen
in Anspielung auf die überall im Raum dekorativ verteilten
Nüsse, "eine Zeit mit Höhen und Tiefen".
Jetzt, wo alles geschafft sei, habe man dann das Gefühl,
dass man die ganze Welt umkrempeln könne, sagte die
Klassenleiterin des Kurses, Brigitte Seelmann-Eggebert.
Aber die Wirklichkeit relati-viere das schnell. "Ich
wünsche euch Gelassenheit, Kraft und Weisheit",
sagte sie ihren ehemaligen Schülern.
Dass gerade für die Studierenden des Teilzeitkurses
das zu bewältigende Pensum eine starke Beanspruchung
darstellt, darauf verwies auch die Schulleiterin Petra
Werner: "Ich habe großen Respekt, dass alle
Absolventen ihren Abschluss geschafft haben, davon sieben
sogar mit dem Notendurchschnitt "sehr gut".
Dozentin seit 1984
Angesichts dieses Erfolges zeigten sich auch Michael Eibl
als Vertreter des Trägers, der Katholischen Jugendfürsorge,
und die leitende Regierungsschuldirektorin der Oberpfalz,
Ernestine Schütz, Schulter an Schulter. Mit dem Umzug
in die neuen Räumlichkeiten in der Gutenbergstraße
habe man gezeigt, dass man dieser "klei-nen, aber
feinen Fachakademie" eine große Zukunft zugestehe.
Doch nicht nur die Absolventen verlassen die Fachakademie
in einen neuen Abschnitt ihres Lebens, auch eine langjährige
Kollegin wurde verabschiedet. Gleich nach ihrem Abschluss
als Studierende war Monika BartI 1984 als Dozentin an
der Fachakademie geblieben und hatte vor fünf Jahren
die Leitung des Vollzeitkurses übernommen. Sie geht
nun in den Ruhestand und wurde von den Kollegen und Studierenden
gebührend für ihr Engagement gefeiert, das sie
über die Fachakademie hinaus auch in der Erziehungsberatungsstelle,
im Diözesanrat und im Bundesverband der Heilpädagogen
an den Tag legte.
*Anm. d. Webmasters: Es ist der dritte
Teilzeitkurs an der Fachakademie
|

Neue Schulleiterin
an der Fachakademie für Heilpädagogik
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Frau Dipl.-Päd. Petra Werner,
die bereits seit 1994 teilzeit in der Fachakademie unterrichtet,
übernimmt die Schulleitung mit Beginn des Schuljahres
2004/05. |

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Verabschiedung von Frau Dr. Tammerle-Krancher
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Frau Dr. Mathilde Tammerle-Krancher
gibt nach 24 Jahren zum Schuljahresende 2003/04 die Leitung
der Fachakademie aus Altersgründen an Frau Petra
Werner ab. |
Die offizielle Verabschiedung fand am 23.07.2004
statt. Es nahmen neben Dozenten und Studierenden und Dr. Peter
Flosdorf aus Würzburg auch die Leitung des Trägers
-Prälat Dr. Josef Schweiger mit Referatsleiter "Berufliche
Rehabilitätion" Michael Eibl und Personalreferent
Peter Wichelmann-, die Schulaufsichtsbehörde mit Leitender
Schulamtsdirektorin Ernestine Schütz, sowie Direktoren
und Direktorinnen der meisten bayerischen Fachakademien teil:
Melitta Eckert und Christiane Marotzke, München-Stadt,
Albert Müller, Würzburg; Marlis Neuß, München
(Caritas), Barbara Ullrich, Hof und Otto Weismantel, Augsburg
. Zur Würdigung von Frau Dr. Tammerle-Krancher s.a. Pressemitteilung
der kath. Jugendfürsorge Regensburg und Artikel
in der Mittelbayerischen Zeitung vom 28.07.2004.
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Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung v. 28.07.2004:
Expertin half und heilte
Prälat verabschiedet Pädagogin
Tammerle-Krancher
Regensburg (mz). 24 Jahre lang war sie
Leiterin der Fachakademie für Heilpädagogik, nun
hat Prälat Dr. Josef Schweiger die in Südtirol
geborene Psychologin und Heilpädagogin Dr. Mathilde
Tammerle-Krancher in den Ruhestand verabschiedet. Bei der
Ausbildung von Heilpädagogen geht es um Weiterbildung
für Erzieher mit Berufserfahrung, die sich auf die
Arbeit mit Behinderten oder verhaltensauffälligen Menschen
vorbereiten.
"Sie sind eine Persönlichkeit aus der Leitungsriege
der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg, die gewissenhaft
und professionell Generationen von Studierenden der Heilpädagogik
geprägt hat nach dem Motto: Helfen und Heilen",
lobte der Prälat. |
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Zur Person

Dr. Peter Flosdorf, Ernestine
Schütz und Prälat Dr. Josef Schweiger dankten
Dr. Mathilde Tammerle-Krancher zum Abschied (von links). |
Im interdisziplinären Team der
Fachakademie, in der Leitungskonferenz der KJF und bei
bayerischen Fachkollegen bis hin zu Ministerien habe sich
Dr. Tammerle-Krancher Respekt und Ansehen erworben. So
sei es ihr stets gelungen, die Weiterentwicklung der Fachakademie
und ihre feste Positionierung in der sozialpädagogischen
Ausbildungslandschaft zu sichern.
Als "besondere Leistung" würdigte der Laudator
die vielen Vorträge und Tagungen an der Akademie
sowie die "Eltern-Kind-Intensiv-Förderung",
die von Dr. Tammerle mit dem Jugendamt angeboten worden
seien. Lob dann auch von der Regierung der Oberpfalz;
die Leitende Schuldirektorin Ernestine Schütz würdigte
die pädagogischen Fähigkeiten und das Verhandlungsgeschick
der scheidenden Direktorin.
|
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|
P
r e s s e m i t t e i l u n g e n der Kath. Jugendfürsorger
Regensburg
25.07.2004 | Direktor Schweiger verabschiedet
Dr. Mathilde Tammerle-Krancher
Helfen und Heilen
Regensburg. Nach 24 Jahren als Leiterin der
Fachalkademie für Heilpädagogik hat Prälat Dr.
Josef Schweiger die in Südtirol geborene Psychologin und
Heilpädagogin Dr. Mathilde Tammerle-Krancher in den Ruhestand
verabschiedet. Sie sind eine Persönlichkeit aus der
Leitungsriege der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg,
die gewissenhaft, professionell und im Consentire cum ecclesia
mit ihrer Kirche Generationen von Studierenden der Heilpädagogik
geprägt hat gemäß dem Motto: Helfen und
Heilen.
|

Bild: Dr. Peter Flosdof, Ernestine Schütz
und Prälat Dr.Josef Schweiger dankten Dr. Mathilde
Tammerle-Krancher zum Abschied |
Im interdisziplinären Team der Fachakademie,
in der Leitungskonferenz der KJF und weit darüber hinaus
bei ihren bayerischen Fachkollegen, bis hin zu Fachverbänden
und Ministerien, hat sich Frau Dr. Tammerle-Krancher Respekt
und Ansehen erworben, so Direktor Schweiger in seiner
Laudatio. Dadurch sei es ihr immer wieder gelungen, die Weiterentwicklung
der Fachakademie für Heilpädagogik und ihre feste
Positionierung in der sozialpädagogischen Ausbildungslandschaft
zu sichern.
Die Ausbildung zum Heilpädagogen ist eine Weiterbildung
für Erzieher mit Berufserfahrung, die sich auf die schwierige
therapeutische Arbeit mit behinderten oder verhaltensauffälligen
Menschen vorbereiten. Dank Frau Dr. Tammerle wurde in Regensburg
neben der zweijährigen Vollzeitausbildung eine vierjährige
berufsbegleitende Ausbildung von der KJF angeboten. Beide Kurse
sind bis heute immer ausgebucht. Seit einiger Zeit setze sich
Dr. Tammerle mit Nachdruck dafür ein, einen Aufbaustudiengang
an Fachhochschulen für Absolventen dieser Fachakademien
zu verwirklichen. Damit könne die Stärke dieser Ausbildung,
die vor allem im starken Praxisbezug liege, auch in der Zukunft
erhalten bleiben, so Prälat Schweiger. Die Qualität
dieser Ausbildung wurde erst in jüngsten Untersuchungen
sowohl von Studierenden als auch von sozialen Einrichtungen
voll bestätigt. Als besondere Leistungen würdigte
Dr. Schweiger ferner die zahlreichen Vorträge und Tagungen
an der Akademie wie zuletzt die Fachtagung zum Thema Lebensqualität
und Qualitätsmanagement ein Widerspruch in der Heilpädagogik?
sowie die Eltern-Kind-Intensiv-Förderung, die
von Dr. Tammerle zusammen mit dem Jugendamt angeboten wurde.
Für die Regierung der Oberpfalz würdigte Leitende
Schuldirektorin Ernestine Schütz die pädagogische
Fähigkeiten und das Verhandlungsgeschick der scheidenden
Direktorin.
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Bild:
Direktor Dr. Josef Schweiger würdigte die Leistungen
von Dr. Mathilde Tammerle-Krancher
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Termine für das nächste Aufnahmeverfahren (Teilzeitausbildung)
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Schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen bitte
rechtzeitig vorher an die Fachakademie.
Bei Erfüllung der Voraussetzungen und freien Ausbildungsplätzen
erhalten Sie eine Einladung zum Aufnahmegespräch. (s.
auch Informationen zur Ausbildung) |
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